Diagnose Divertikulitis: Und nun?

Viele, bei denen sich Darmdivertikel entzünden und der Arzt die Diagnose Divertikulitis stellt, hören in diesem Moment das erste Mal von diesem Phänomen. Jetzt ist ein “Rundum versorgt Paket” als praktisches E-Book erhältlich.

Viele Menschen weisen im Alter solche als Divertikel bezeichneten Ausstülpungen der Darmschleimhaut auf. Bei den meisten bereiten diese keinerlei Probleme und werden, wenn überhaupt, nur beiläufig bei einer Untersuchung im Bauchraum entdeckt. Entzünden sich ein oder mehrere Divertikel, spürt der Betroffene dies jedoch deutlich durch heftige Schmerzen im linken Unterbauch sowie Fieber und Übelkeit. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Darmdurchbruch kommen. Egal ob Antibiotika und entzündungshemmende Medikamente ausreichen oder eine Operation unumgänglich ist, der Betroffene steht im Anschluss immer vor der gleichen Frage: Wie geht es nun weiter?

Wer an einer Divertikulitis leidet, verträgt anfänglich nur wenige Speisen. Leichtverdauliches wie Weißbrot, Zwieback, Kartoffeln, Reis- und Haferbrei, Gemüsebrühe sowie lauwarmer Kräutertee sind in den ersten Tagen die beste Wahl. Geht es mit der Genesung voran, kann der Speiseplan durch gut bekömmliches Gemüse und Obst, mageres Fleisch und fettarme Milchprodukte erweitert werden. Nach einigen Wochen vertragen die meisten dann schon wieder eine leichte Vollkost.

Um der Entstehung von Divertikeln im Darm so gut es geht vorzubeugen, eignet sich vor allem eine ballaststoffreiche Ernährung. Frisches Gemüse, Obst, Pilze, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte sind ideale Ballaststoffquellen, die die Darmtätigkeit fördern, die Darmwand stärken und Ausstülpungen vorbeugen. Auf Nüsse und Beeren muss übrigens niemand verzichten, so wie es früher geraten wurde. Im Gegenteil scheinen diese aufgrund antioxidativer und entzündungshemmender Inhaltstoffe einer Divertikulitis sogar vorzubeugen.

Für einen umfassenden Einblick in das Thema Divertikel und Divertikulitis bietet das E-Book „Rundum versorgt bei Divertikulose“ zahlreiche Informationen wie das Krankheitsbild entsteht, wie es sich bemerkbar macht und was Betroffene selbst dagegen unternehmen können. Dank hilfreicher Lebensmittellisten, Protokolle sowie mehr als 50 Rezepte lässt sich das angelesene Wissen direkt in den Alltag umsetzen. Erhältlich ist das neue E-Book zum Download im Medienshop unter www.fet-ev.eu.

Presseinformation der Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.

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